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 Die Suche nach dem Tor der Welten

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Ivy



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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   So 16 März - 13:40:56

Die Worte, oder viel mehr die Entscheidung, die Miliana traf, nahm Scarlett mit einem Schulterzucken hin. Wenn das der Weg war, den sie nehmen wollte, dann sollte es der Vampirin recht sein. Wobei es ihr nicht ganz gefiel das sie nicht wusste mit wem oder was genau sie es hier zutun hatten. Allerdings war sie sich bei Remo da auch nicht gänzlich sicher, von dem her war auch das kein wirkliches Gegenargument. Als Remo sich dann wieder an sie wandte, runzelte sie kurz die Stirn.
"U-Bahn?", fragte sie und blinzelte kurz.
"Oh, U-Bahn.", wiederholte sie dann und konnte ein Grinsen nicht unterdrücken.
"Ja, das wäre auch eine Idee. Ich bin vorhin an einer Station vorbei gekommen, ungefähr zwei Straßen von hier entfernt.", nicht das sie sich Sorgen um ihren Bekannten machte, der Kerl konnte sehr gut auf sich selbst aufpassen. Aber wenn sie eine Begegnung vermeiden konnte, war ihr das natürlich lieber. Rasch wurde sie wieder ernst und beugte sich zu Remo, da sie nicht riskieren wollte das fremde Ohren ihre nächsten Worte mitbekommen könnten.
"Ich hoffe aber du hast recht damit das diese Kerle es nicht wagen uns in der Öffentlichkeit anzugreifen. Die dürften schließlich ziemich wütend auf uns sein, nach der Aktion vorhin.", sie sah Remo noch einen Moment in die Augen, ehe sie sich wieder aufrichtete und einen kurzen Blick zu Miliana warf. Zu gern hätte sie nachgefragt was die junge Frau für Fähigkeiten hatte, aber dazu fehlte ihnen die Zeit und Scarlett konnte nur hoffen das es welche waren, die ihnen einen Vorteil bringen würde, sollte es zu einem Kampf kommen. Aber auch sie schwieg zu den Gründen, warum die Organisation hinter ihnen her war. Mal von den Offensichtlichen abgesehen natürlich.
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Draug
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   Mo 17 März - 17:31:55

Remo konnte Scarletts Blick lediglich erwidern, da er sich selbst nicht zu hundert Prozent sicher war, schließlich war die S. a. D. immer wieder für Überraschungen gut. Es wäre nicht das erste mal das sie sich als Polizisten tarnten, die auf der Jagt nach Bankräubern oder Mödern waren. Doch glaubte er persönlich nicht daran, dass sie diese Taktik hier einsetzen würden, nicht nach dem was Scarlett angerichtete hatte. Aber es hieß schließlich nicht umsonst, glauben heißt nichts wissen. Sie mussten es drauf ankommen lassen.
Sich noch einmal Miliana zuwenden, entfernte er mit flinken Fingern sämtlichen Haarschmuck von ihrem Haupt und löste ihr hochgestecktes Haar, so dass es ihr locker über Schultern und Rücken fiel. Dabei ging er so rasch vor, dass sie noch nicht einmal die Zeit hatte sich zu beschweren. Doch ziepte er nicht ein einziges mal an ihren Haaren.
"Entschuldigung.", warf er Scarlett zu und klaute ihr das Cap vom Kopf, welches er Miliana aufsetzte und tief ins Gesicht zog. "Du wirst jetzt direkt hinter Scarlett bleiben und dein Gesicht so gut es geht dabei verbergen. Dreh dich kein einziges mal nach mir um, sondern behalte ihre Kehrseite im Blick. Sie ist jetzt deine Lebensversicherung. Ich hoffe wir haben uns verstanden, anderen falls wirst du auf dich allein gestellt sein, denn wenn du Scarlett verlierst, verlier auch ich sie und werde gezwungen sein einen anderen Weg zu nehmen und da kann ich dich nicht mitnehmen. Nicht in der Stadt, das ist unmöglich."
Remo konnte jetzt nur hoffen das Miliana seinen Worten folge leisten würde, anderenfalls war es ihm einfach nicht möglich ihr zu helfen. Waren ihm derzeit buchstäblich die Kräfte dafür gebunden. Konnte er froh sein wenn er sich um sich selbst kümmern konnte und selbst dieses Unterfangen war nicht immer von Erfolg gekrönt. Also wand er sich wieder der blonden Frau zu und gab ihr mit einem Nicken zu verstehen das es Zeit war zu verschwinden.
Vor der Tür stießen sie mit zwei Männern zusammen, unscheinbar wirkende Touristen, doch Remo kannte diese Typen und wenn man eine feine Nase besaß, dann konnte man das Schießpulver an ihnen riechen. Aber wie erhofft wichen die S. a. D. Agenten einen Schritt zurück, entschldigten sich sogar für ihre Unaufmerksamkeit und versuchten krampfhaft ein Lächeln auf ihre Lippen zu zaubern, was ihnen allerdings überhaupt nicht gelingen wollte.
"Meide die Menge nicht.", sagte Remo über Milianas Kopf hinweg, wissend das Scarlett ihn gehört hatte. Dabei schenkte er den beiden Kerlen ein breites Grinsen. "Vielleicht beim nächsten Mal Jungs. Und grüßt mir den Rotschopf."
Und damit folgte er den beiden Damen in das Getümmel des Festes, immer Scarlett hinterher, die scheinbar instinktiev nicht den direktersten Weg zur U-Bahn nahm, sondern den Weg wo sich die meisten Menschen aufhielten und ihnen somit die benötigte Sicherheit gewährten, denn wer wusste wo er zu suchen hatte, erkannte immer wieder eine Gruppe von S. a. D. Agenten, die versuchten sie nicht aus den Augen zu verlieren, um auch ja keine Gelegenheit zu verpassen sie vielleicht doch noch zu schnappen.
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Rayen



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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   Mo 17 März - 18:05:11

Erst als ihr die Haare wie ein Wasserfall über den Rücken fielen und sie folglich den Wechsel des Gewichts vernahm, der nicht mehr auf ihrem Kopf prangte aufgrund der hüftlangen Haare, erkannte sie, das Remo ihre kunstvoll hochgesteckte Frisur ruiniert hatte, an der sie doch selbst so lange gearbeitet hatte. Der Drang sich unweigerlich darüber zu beschweren wie er es nur wagen konnte sich an den Haaren einer Frau zu vergreifen, entschwand allerdings genauso schnell wie er gekommen war, denn prompt trug sie die Kappe von Scarlett, welche aber mal so gar nicht zu ihrem Kleid passte. Viel zu perplex war sie über dessen Reaktion, allerdings für einen Moment auch irritiert. Folglich verlor sie tatsächlich kein einziges Wort sondern nickte stattdessen nur auf Remos Worte als Zeichen, alles verstanden zu haben. Der Gedanke, das dieser Blondschopf mit den Aggressionsproblemen nun ihre Lebensversicherung war, behagte ihr ganz und gar nicht und hinterließ einen bitteren Beigeschmack. Aber wenn sie hier heil raus wollte, blieb ihr gar keine andere Möglichkeit als den Blick ihrer Bernsteinfarbenen Augen direkt auf den Rücken der Frau vor sich zu richten und diesen zu fixieren. Da Miliana selbst nicht wirklich groß war, würde man sie wohl ohnehin schnell in dieser Menge verlieren können und das wollte sie noch weniger riskieren. Besonders da sie nun wusste, das sich die S. a. D hier befand. Die Angst, die sich ihrer bemannt hatte, war außerdem viel zu groß als das sie sich auch nur den kleinsten Fehler erlauben würde. So setzte auch sie sich in Bewegung, allerdings mit einem laut und aufgeregt klopfendem Herzen und einer trockenen Kehle, während sie den Blick halb nach unten und halb auf die Kehrseite Scarletts gerichtet hatte. Jemandem zu folgen ohne zu wissen wohin dieser einen führen würde, war eine äußerst unbehagliche Situation für die junge Frau und an für sich schrie ihre Vernunft danach es nicht zu tun sondern sich einfach irgendwo versteckt zu halten. Miliana konnte somit nur hoffen, das ihr Bauchgefühl ihr treu ergeben war und sie selbst nicht in die Irre führte. Innerlich allerdings schickte sie ein Stoßgebet nach dem anderen empor, hoffend und bangend hier heil raus zu kommen.
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   Sa 22 März - 23:47:44

Scarlett verdrehte leicht die Augen als der Wind ihr den Geruch von Angst und Unsicherheit in die Nase trieb. Das es von der Frau kam, die hinter ihr ging, war eindeutig. Noch immer hatte die Vampirin keine Ahnung was genau Miliana war oder was für Fähigkeiten sie hatte. Würde sie ihnen nützlich sein um aus der Stadt heraus zu kommen oder wäre sie eher ein Hindernis? Wobei, wenn sie daran dachte wie Remo sich im Kampf geschlagen hatte, schien sie die Einzige zu sein, die Kampferprobt war. Zumindest wenn es um Nahkampf mit Händen oder Waffen ging. Allerdings waren das alles nur gedankliche Spekulationen, die auch in eine vollkommen andere Richtung gehen könnten. Vielleicht war Miliana auch perfekt im Nahkampf und hatte Fähigkeiten, die mehrere Gegner auf einmal ausschalten konnten. Das Glas war immer halb voll, niemals halb leer. Von wegen. Während sie so durch die Menschenmassen gingen, grinste sie immer wieder vergnügt, sobald sie eine kleine Gruppe von Soldaten bemerkte, die sich sichtlich darüber ärgerten nicht zuschlagen zu können. Schadenfreude war doch etwas schönes. Natürlich wusste die Vampirin das sie vermutlich irgendwann dafür büßen müsste, aber bis dahin blieb hoffentlich noch viel Zeit. Während sie also mit all diesen Gedanken durch die Straßen ging, immer darauf bedacht unter so vielen Menschen wie möglich zu bleiben, kamen sie der U-Bahn Station, an der sie vor einigen Stunden bereits vorbei gekommen war. Auch hier schien das Glück auf ihrer Seite, denn es strömten viele Menschen in den Schacht hinunter. Stadtfeste waren doch etwas schönes, vor allem wenn man auf Menschenmassen angewiesen war. Fast schon vergnügt, als hätte sie viel Spaß an diesem Fest gehabt, hüpfte sie die Stufen hinunter und schlenderte, immer in der Nähe der Menschen, weiter, bis sie am Bahnsteig angekommen waren. Einen Moment blieb sie stehen, da die nächste U-Bahn gerade einfuhrt, ehe sie sich mit der Masse in die Bahn hinein treiben ließ.
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   Mo 24 März - 13:25:23

Falk konnte die Blicke in seine Rücken wie stechende Messer spüren, als die Agenten tatenlos mit ansehen mussten, wie ihnen ihre Beute buchstäblich durch die Lappen ging. Scarlett stellte sich mehr als geschickt darin an, einen sicheren Weg zur U-Bahn zu finden und das ohne auch nur einen Menschen zu rempeln oder schief anzusehen. Für alle Umstehenden waren sie einfach nur drei Touristen, auf dem Weg zum Hotel, völlig unscheinbar und keine Sekunde ihrer Aufmerksamkeit wert. Wenn man einmal davon absah, dass so manchen Mann fast die Augen aus dem Kopf fielen, während er Scarlett hinterher blickte.
Und obwohl das alles so reibungslos ablief, war Remo heil froh, als sie Treppen zur U-Bahn hinabstiegen und zu ihrem Glück auch gerade eine einfuhr. War das untätige rumstehen auf einem Bahnsteig immer eine brenzlige Situation, denn es war durch aus schon mal vorgekommen, dass die Agenten sich ihrem Ziel nähern konnten, weil dieses sein wahres Ich nicht der Menschheit offenbaren wollte, und festgenommen hatten. Remo selbst wusste nicht ob er sich dies auch gefallen lassen würde oder ob er einfach auf alles pfiff, was ihm einst was bedeutet hatte. Zu viel hatte er bereits verloren und erleben müssen, vielleicht war es an der Zeit das sich seinesgleichen erhebt und den Menschen aufzeigte, dass sie nicht ganz oben an der Nahrungkette standen. Aber noch hielt er sich zurück und verweilte im Verborgenen, wann immer er konnte. Offenbar legte man alte Gewohnheiten nicht so einfach ab.
Als sich die Türen der Bahn hinter ihm schlossen, atmete er tief durch und ließ seinen Blick über die Köpfe der Japaner hinweggleiten. Doch er konnte niemand verdächtigen erkennen, wobei dies noch lange nichts heißen musste, denn hatte die S. a. D. durch aus auch japanische Agenten und die waren in diesem Land optimal getarnt.
"Laß weiterhin das Cap auf deinen Kopf und verberg damit dein Gesicht so gut du kannst.", wand er sich kurz an Miliana, die ihm irgendwie leid tat, war es doch ziemlich offensichtlich das sie sich nicht sonderlich wohl fühlte. Aber da es ihre eigene Entscheidung war mit ihnen zu kommen, durfte er sich kein Mitleid erlauben, schließlich war er jetzt irgendwie für ihr Leben verantwortlich.
"Romanoff war nirgendwo zu sehen, ich nehm also an das sie in der Zentrale sitzt und sich in die Überwachungskameras eingehackt hat. Was nichts anderes bedeutet als, sie beobachtet uns.", als er dies zu Scarlett sagte, nickte er leicht in die Richtung der unscheinbaren, schwarzen Halbkugel, die an der Decke im Eck hing. "Das heißt wir werden jetzt U-Bahn-Jumping machen, sprich wann immer sich die Gelegenheit bietet und wir ein gutes Gefühl dabei haben, verlassen wir die eine Bahn und steigen um in eine andere oder fahren einfach mal ein paar Stationen zurück. So werden wir zumindest direkte Verfolger mit der Zeit los und die gute Romanoff, für sie werden wir wohl etwas auswärts fahren müssen, da gibt es weniger Kameras an den Bahnsteigen. Oder hast du vielleicht eine bessere Idee? Oder auch du Miliana.", fügte er rasch hinzu, auch wenn er nicht daran glaubte, dafür setzte die Situation ihr viel zu sehr zu. Aber man konnte schließlich nicht wissen und besser man schöpfte alle Möglichkeiten aus, anstatt sich im nachhinein in den Arsch zu beißen, weil man es nicht getan hatte.
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   Mo 24 März - 16:43:12

Harmonie und Wohlsein waren wohl zwei Worte die hier auf diese Situation alles andere als pässlich waren. Stets bemüht nicht zu stolpern, gegen Scarlett zu stoßen oder jemand anderem auf die Füße zu treten in dieser Enge. Man wollte ja schließlich keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen aber Miliana war leider niemand, der darin professionell war Gefühle oder Emotionen zu verschließen, besonders nicht, wenn sie überhaupt Mühe hatte, einen klaren Kopf zu bewahren. Und das war widerum sehr schwer, wenn man sich wie jetzt gerade in einer U-Bahn Station befand in der es nichts gab außer Stein, Beton und Metall. Würde hier also ein Angriff erfolgen, so war sie dazu verdammt nichts zu tun, denn sie hatte gar keine andere Möglichkeit. Es sei denn, Remo besaß noch ihre Holzstäbe und hatte sie nicht doch schon irgendwohin geschmissen. Sollte letzteres der Fall sein, hatte nicht nur sie ein Problem. Obwohl... vielleicht hatte sie ja noch...
Soweit konnte sie aber gerade nicht mehr denken, geschweige denn Remo diese Frage stellen, als sie von der Menschenmenge in die U-Bahn gedrückt wurde. Das an für sich wäre nicht das Übel. Das Übel war viel eher das, das sie in dem Gedrängel stolperte, unsanft gegen irgendjemanden stieß und dabei einen Schuh verlor als sie bemüht war in die U-Bahn rein zu kommen. Sehr unvorteilhaft wenn man bedachte, das der andere Schuh ohnehin nicht flach war und sie nun eher Barfuss laufen musste. Memo an sich selbst? Nie wieder Schuhe die entweder einen Absatz hatten oder aber Schuhe, die man leicht verlieren konnte. Folglich nur noch geschlossenes Schuhwerk. Aber wer rechnete auch schon damit an solch einem Tag in solch eine Situation zu geraten?
Da sie sich aber dazu entschieden hatte, statt sich versteckt zu halten, sich den anderen beiden anzuschließen, hatte sie aber auch gar kein Recht sich in irgendeiner Art und Weise zu beschweren weshalb sie über den Umstand des Schuhverlusts schwieg und stattdessen auch noch aus dem anderen Schuh schlüpfte. Dafür wusste sie jetzt wie sich eine Sardine in einer Sardinenbüchse fühlte. Eingepfercht ohne Ende. Als Remo dann meinte, sie solle ja nicht die Cap abnehmen und das Gesicht verbergen, nickte sie nur. Die Angst die sie hatte und auch die Sorge, lähmten sie zu sehr als das sie in diesem Moment in der Lage gewesen wäre etwas zu sagen. Auch wenn sie nicht verstand warum nur sie sich versteckt halten sollte. Waren doch Remo und Scarlett bedeutend bekannter als sie es war. Vor allem da es schon einige Zeit her war, als sie zuletzt mit der S. a. D. in Kontakt getreten war.
In diesem Moment fühlte sie sich wahrhaftig wie in einem Zeugenschutzprogramm. Auffallen um keinen Preis.
Und dabei wusste sie nicht was besser war. Sich dem Feind stellen oder vor dem Feind davon zu laufen. Früher oder später würde man sie ohnehin aufspüren. War es dann nicht besser all das hinter sich zu bringen? Zig Gedanken die ihr durch den Kopf schossen als sie langsam nur ihren Kopf hob und zu Remo blickte, der zuvor die Frage hinsichtlich einer Idee in den Raum geworfen hatte.
"Ich will zwar wirklich keine Hoffnungen zerplatzen lassen. Aber hat das denn überhaupt einen Sinn wenn in jeder U-Bahn und in der Station selbst eine Kamera ist und sie uns überall aufspüren kann? Momentan befinden wir uns eher auf einer Fuchsjagd. Sie ist der Bluthund und wir der Fuchs... Ich meine, ich habe noch nie Bekanntschaft mit ihr gemacht. Gott sei Dank. Aber wenn sie wirklich so ist wie ihr sagt ... dann haben wir doch ohnehin gar keine Chance von ihr weg zu kommen, oder?" Die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre sich einfach zu stellen schluckte sie dann doch lieber wieder runter, als ihr ein anderer Gedanke durch den Kopf schoss und sie das Thema wechselte.
"Remo, hast du noch meine Holzstäbe, die du mir aus dem Haar gezogen hast?" Oh und wie sie hoffte das er sie noch besaß. Das gab ihr zumindest ein klein wenig Sicherheit wieder zurück.


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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   Do 27 März - 13:24:07

Remo verstand zunächst nicht was Miliana mit ihren Worten sagen wollte, denn für ihn war es absolut offensichtlich wie die U-Bahn ihnen das Leben retten würde. Das dem aber nur deshalb so war, weil er seit menschengedenken bereits auf der Flucht war und einfach Wege und Mittel entdeckt hatte, die zwar sinnlos erschienen, aber sehr effektiv waren, vergaß er dabei. Wobei es auch das erste mal war, dass er seinen Plan erklären musste, denn bisher war er allein unterwegs gewesen und hatte es tunlichst vermieden sich mit seines gleichen abzugeben oder auch nur zu nähern. War das viel zu gefährlich bei ihm und letztendlich hatte sich seine Angst bei Scarlett bestättigt. Hätte sie ihm nicht geholfen, könnte sie unbemerkt unter den Menschen ein Fest feiern und sich auf ihre Weise amüsieren. Doch sie war ihm über den Weg gelaufen, zwei mal sogar, und nun befand sie sich auf der Flucht. Und letztendlich würde es Miliana nicht anders ergehen, außer sie nutzte die nächste Gelegenheit und verschwand allein in die Nacht.
"Solang wir mit den Öffentlichen unterwegs sind, wird sie uns sehr leicht im Auge behalten können. Aber das macht überhaupt nichts, ganz im Gegenteil, soll sie ruhig sehen wie wir ihr langsam aber sicher durch die Lappen gehen. Denn sobald wir mit unserer unvorhergesehen Umsteigerei, ihre Männer los geworden sind, werden wir die Stadt verlassen. Und bis Romanoff ihren Leuten sagen kann, wo wir dann ausgestiegen sind und bis die Männer dann da auftauchen, sind wir schon längst über alle Berge. Mag dir etwas unglaubwürdig erscheinen, aber vertrau mir, das wird klappen. Wenn das nämlich nicht so wäre, würde ich jetzt nicht hier vor dir stehen.", versuchte Remo nun Miliana etwas zu beruhigen, damit sie vielleicht etwas von der Angst verlor, die sie ansonsten mit der Zeit von innen heraus auffraß und dazu bringen würde, etwas unüberlegtes zu machen. "Und was dein Haarschmuck angeht, keine Ahnung wie du jetzt auf dem kommst, aber ich kann dich beruhigen, er befindet sich an einen sicheren Ort. Aber wenn es sich dabei um mehr als nur einfachen Haarschmuck handelt, dann lassen wir diesen erstmal bei mir und du bekommst ihn entweder im Notfall oder wenn wir Romanoffs Blick entschwunden sind. Denn wenn du Aktenkundig bist, wird Romanoff wissen was es mit den Stäbchen auf sich hat und somit auch wer du bist. Und solange die Chance besteht das dein Identität nicht bekannt ist, wollen wir es dabei belassen. Aber um deine Nerven zu beruhigen und damit du weist, wo du im äußersten Notfall hinzugreifen hast, sie sind in meiner rechten Gesäßtasche."
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   Sa 29 März - 11:49:56

Scarlett hörte der Unterhaltung der anderen Beiden nur am Rande zu, da sie sich mehr auf ihre Umgebung konzentrierte und die Menschen, die sich mit ihnen in der Bahn befanden, genau musterte. Zwar war es unwahrscheinlich das sich irgendein S.a.D Bastard in ihrer unmittelbaren Nähe befand, aber man konnte nie vorsichtig genuig sein. Amüsant das ausgerechnet sie so eine Reaktion an den Tag legte. Wobei, Scarlett mochte in vielerlei Hinsicht unbefangen wirken, aber sie wäre niemals so alt geworden, wenn dem der Tatsache entsprechen hätte. Man überlegte nicht über 200 Jahre in dieser Welt, wenn man unvorsichtig und leichtsinnig war. Sie runzelte die Stirn als sie die letzten Worte von Remos Satz aufschnappte und blickte den jungen Mann an. Zwar wusste sie das seine Worte nicht zweideutig gemeint waren, dennoch konnte sie sich ein Grinsen nicht verkneifen. Wie gut das scheinbar nur sie diesen leicht versauten Humor besaß und viele Dinge als zweideutig ansah.
"Ich denke das Remos Idee, was das Bahn-Jumping betrifft, ganz gut ist. Diese Idioten sind zwar gut organisiert, aber auch sie können nicht überall sein. Außerdem ist es die unauffälligste Art um von hier zu verschwinden. Außer einer von euch hat super magische Kräfte und kann uns hier raus zappen?", hoffnungsvoll sah sie von einem zum anderen, ehe sie sachte nickte.
"Nein? Dachte ich mir. Wär ja auch zu einfach gewesen.", ihre Stimme klang ernst, aber noch immer lag dieses vergnügte Grinsen auf ihren Lippen. Sie sollte das alles nicht so amüsant finden, aber irgendwie konnte sie nicht anders. Vor allem wenn man bedachte das sie seit Jahren von einem Ort zum nächsten wanderte, da sie sich sehr schnell langweilte wenn sie zu lange an einem Platz blieb. Das hier war aber alles andere als langweilig. Wobei es ihr noch immer nicht gefiel das sie nicht wusste was für Fähigkeiten Miliana besaß. Und sie hätte auch darauf verzichten können ins Visier der Organisation zu geraten, aber tja, es war wie es nunmal war und sie hatte schon in größeren Schwierigkeiten gesteckt. Außerdem hatte sie keine andere Wahl gehabt, denn selbst sie hätte niemals tatenlos zugesehen, wenn ein anderer sichtlich in Schwierigkeiten steckte. Was sie aber auf einen anderen Gedanken brachte und ihre Augen richteten sich auf Remo. Zu gern hätte sie gefragt wie es kam das er den Namen dieser Frau kannte, aber hier war weder der richtige Ort noch die richtige Zeit für solche Gespräche. Sie würde dieses Thema wohl oder übel auf später verschieben müssen. Leise seufzte die Vampirin und ließ ihren Blick wieder unauffällig über die Menschen schweifen.
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   So 30 März - 21:03:58

Miliana nickte knapp nachdem sie nicht nur Remos sondern auch Scarletts Worte vernommen hatte. Beide schienen zu wissen was sie taten und sie konnte auch gar nichts anderes tun als genau auf diesen Umstand zu hoffen und den beiden soweit auch zu vertrauen. Besonders Remo vertraute sie dementsprechend bedeutend mehr, denn ihn kannte sie auch schon bedeutend länger und folglich auch besser. Demnach versuchte sie sich ein wenig zu entspannen, denn nicht nur, das ihr bereits die Schultern und der Nacken schmerzte vor lauter Angespanntheit und der dadurch entstehenden Verspannung, es würde vielleicht auch weniger auffällig wirken. Auch wenn dies leichter gesagt als getan war. Denn die Situation in der sie sich befanden trug nicht unbedingt dazu bei. Einen tiefen Atemzug nehmend, stieß sie diesen langsam wieder aus, nickte erneut. Nicht nur um zu zeigen das sie verstanden hatte, sondern auch, dass das für sie soweit in Ordnung ging. Eine andere Wahl hatte sie ohnehin nicht und alleine würde sie sich jetzt hier in Japan auch nicht mehr aufhalten wollen. Die Gefahr war zu groß geschnappt zu werden.
Als Remo dann ihren Haarschmuck ansprach und erklärte, das dieser sicher verwahrt war, war sie doch sichtlich erleichtert, auch wenn sie nicht unbedingt einem Mann an den Hintern greifen wollte nur um daran zu kommen.
"Ich weiß nicht ob irgendjemandem von dieser Organisation bekannt ist was es mit den Stäben auf sich hat", begann sie leise. "Aber, da wir hier umgeben sind von Stein und Stahl und Beton, sind diese Stäbe mitunter das einzige was mir vorerst bleibt um im Notfall aktiv zu werden. Beziehungsweise, damit kann ich schneller aktiv werden, denn nur ich kann daraus mehr machen, als das, was es auf den ersten Blick hin ist...", versuchte sie ihm demnach zu erklären und hoffte dadurch, das Remo und vielleicht auch Scarlett verstanden warum sie sich besonders, seit dem sie hier in dieser U-Bahn waren, so unsicher und ängstlich fühlte. Andererseits, und das fiel ihr erst jetzt wie Schuppen von den Augen, wusste die Organisation durch ihre Mutter, wer oder was Miliana wirklich war und wenn sie auch nur ein wenig Verstand besaßen, konnten sie sich womöglich auch zusammenreimen, zu was die junge Brünette in der Lage sein könnte. Und da es zuviel könnte und zuviel vielleicht gab, waren die Stäbe vorerst doch ganz gut bei Remo aufgehoben. "Pass also bitte darauf auf, ja?", bat sie ihn mit eindringlichem Blick, ehe dieser auf Scarlett fiel als deren Frage erklang, sodass Miliana erst einmal verneinen musste.
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   Mo 31 März - 15:29:02

Obwohl die Situation alles andere als lustig war, konnte Remo sich ein Grinsen nicht verkneifen, als Scarlett von super magischen Kräften anfing, die sie einfach so aus dieser brenzlichen Lage heraus telepotieren konnten. Dies war letztendlich nichts weiter als ein Gerücht, so wie das Vampire sich in Nebel wandeln konnten. Vielleicht war dies alles mal vor langer, langer Zeit möglich gewesen, doch durch das ewige Versteckspiel und dem Unterdrücken der eigenen Kräfte waren diese Mächte von dieser Welt verschwunden. Möglich war bei ihrer Spezies alles und zu vieles war im Laufe der Jahre verloren gegangen, nicht nur Wissen.
Als Miliana ihm ihr Vertrauen schenkte, in dem sie ihre Stäbchen weiterhin bei ihm beließ, verschrenkte er die Arme vor der Brust, nickte ihr kurz zu, obwohl ihm ihre Anspielungen über ihre Kräfte nicht so wirklich gefielen, da sie zu viel Platz für Spekulationen offen ließen, senkte den Blick und gestattete sich einen Hauch von Entspannung. Die Menschen um sie herum verließen die Bahn oder stiegen neu ein, Remo ließ das Treiben um sie herum einfach geschehen, bis er mit einmal den Kopf hob.
"Raus hier.", war alles was er sagte und schlüpfte dann auch schon zur Tür hinaus. Auf der anderen Seite des Bahnsteigs, stand eine weitere Bahn einer anderen Linie. Mit dieser fuhren sie lediglich zwei Stationen, bevor sie in die Richtung zurück fuhren, aus der sie gekommen waren. Nach vier Stopps verließen sie diese Bahn und anstatt eine andere U-Bahn zu nehmen, wählte Remo diesmal eine scheinbar willkürliche Buslinie aus. Diese brachte sie wiederrum zu einer U-Bahnstation, nach mehreren Stationen verließen sie auch diese und diesmal gingen sie ein gutes Stück zu Fuß durch einen eher ruhigen Stadtteil. Und obwohl der junge Magier ziemlich Zielstrebig seinen Weg ging, hattte er nicht die geringste Ahnung wo genau sie sich in diesen Moment befanden. Doch für ihn war es ein leichtes zu spüren wo die Bahn ihre Tunnel unter der Erde besaß und so stiegen sie auch wieder in eine Bahn. Und als sie dieses mal umstiegen, betraten sie einen der Schnellzüge, der sie auf schnellsten Weg weit weg von Osaka bringen würde.
Fertig mit den Nerven, ließ sich Remo schwer in einen der sechs Sitze des Abteils nieder. Seine Beine streckte er weit vor sich, die Arme verschrenkte er vor der Brust und die Augen hielt er geschlossen. Jetzt hieß es alles daran zu setzen um wieder zu Kräften zu kommen. Nicht das er glaubte das die S. a. D. noch wusste wo genau sie sich aufhielten, aber der Abend und auch die angehende Nacht hatten bereits für genug Überraschungen gesorgt.
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   Di 1 Apr - 17:58:18

Miliana war mehr als nur erschöpft und müde, als sie sich endlich auf dem Sitz des Abteils niederließ oder viel mehr in den Sitz fallen ließ. Ihr war sichtlich kalt, sie hatte Hunger, Durst, ihre Beine taten ihr weh und ganz besonders ihre Füße von all dem ganzen Gerenne und Geflüchte. Blasen hatte sie sich ebenfalls mittlerweile gelaufen und all die Zeit versucht sich nichts anmerken zu lassen, schließlich wollte sie auch keine Last für die Beiden sein. Aber jetzt stieß sie langsam aber sicher an ihre Grenzen. "Was meinst du Remo, wie lange sind wir soweit sicher und wie lang werden wir hier fahren?", drang die Frage leise über ihre Lippen, während sie versuchte die Schmerzen an ihren Füßen zu ignorieren, die sie an ihren Körper zog und mit den Armen umschlang. Sie waren laut ihrer Vermutung wohl noch lang nicht sicher und auch wenn sie sich schon lange nicht mehr mit dieser Organisation auseinander gesetzt hatte, sie traute ihr genug zu als das es nur eine Frage der Zeit wäre, bis man sie wieder fand. Und so ungern sie weiter flüchten wollte, noch weniger wollte sie sich schnappen lassen.
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   Mi 2 Apr - 12:57:49

Remo war nicht unbedingt für eine Unterhaltung zu haben, aber einfach so zu tun, als ob er bereits eingeschlafen wäre und somit Milianas Fragen zu ignorieren, das konnte er einfach nicht. Also zwang er sich seine Gehirnwindungen noch einmal zum Laufen zu bringen, rührte sich aber keinen Millimeter dabei und öffnete auch nicht seine Augen.
"Der Zug wir zwischen zwei und drei Stunden unterwegs sein und zumindest für diese Zeit werden wir wohl sicher sein. Hier gibt es keine Kameras und die S. a. D. wird wohl ein wenig brauchen, um all die Bänder der Bahn durch zu sehen. Denn ab dem Bus sind wir von der Bildfläche verschwunden. Und keiner kann sagen wie wir aus der Stadt verschwinden. Bahn, Bus, Taxi, gestohlenes Auto oder auch zu Fuß. Wir sollten daher fürs erste in Sicherheit sein, aber da ich kein Wahrsager bin, kann ich das nicht mit Bestimmtheit sagen. Die S. a. D. ist immer für eine Überraschung gut."
Mehr konnte und wollte er nicht sagen und ob er mit seinen Mutmassungen richtig lag, würde so gesehen die Zukunft zeigen. Wenn sie in Hiroshima in den Bahnhof einfuhren würden sie schon sehen, ob sie von ein paar Agenten erwartet wurden oder ob sie unbehelligt ihrer Wege gehen konnten. Ein Umstand der für ihn selbst Alltag war, aber normalerweise befand er sich allein auf der Flucht und so hatte er stetts ein kleines Ass im Ärmel, selbst wenn die S. a. D. ihn an einem öffentlichen Ort überraschte. Doch mit den beiden Ladys an seiner Seite war er etwas gebunden und so hoffte er doch inständig das seine Hoffnungen wahr werden würden.
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   Fr 4 Apr - 22:58:13

Erleichtert atmete die junge Brünette durch, barg seine Antwort vorerst Hoffnung. Hoffnung auf durchatmen und sich erholen, Kraft schöpfen. Und all das hatte sie definitiv nötig! "In dem Fall, hoffe ich definitiv das Beste. Das letzte Mal, das ich so viel Hektik, Stress und wunde Füße hatte war... ich hab keine Ahnung", gestand sie letztendlich, als sich ein schiefes Grinsen auf ihren Lippen bildete. Miliana hoffte wirklich inständig, das sie erst einmal Ruhe hatten und sie vielleicht sogar ein wenig schlafen konnte. "Ich weiß wirklich nicht wie ihr all das schafft und einfach so wegsteckt...wirklich nicht." Man sah Remo zwar die Erschöpfung an, im Gegenteil zu Scarlett, was ihr noch mehr das Gefühl vermittelte, das diese blonde Frau nicht von dieser Welt war oder zumindest nichts menschliches an sich hatte, außer vielleicht ihrem Aussehen. Gab es Alien? Naja, an für sich musste man ja fast schon mit allem möglichen rechnen. Es gab schließlich auch Magier und viele andere Wesen, die man auf dem ersten Blick ebenfalls nicht erkannte.
So barg sie ihre Knie unter ihrem Kleid, lehnte sich gegen die Wand und schloss dann letztendlich auch ihre brennenden Augen. Nur ein wenig schlafen...
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   Sa 5 Apr - 19:45:18

Scarlett streckte sich ausgiebig, atmete dann tief durch und sah erst Remo an, ehe ihre blauen Augen zu Miliana schweiften.
"Ihr wollt doch jetzt nicht allen ernstes schlafen oder?", fragte sie zweifelnd, wobei es offensichtlich war das die Beiden genau das vorhatten. Wie langweilig. Das sie froh über die Ruhe sein sollte, wusste die jung wirkende Frau natürlich, aber sie lebte ewig, da gab es besseres als die Zeit mit schlafen zu verbringen. Wobei, so ganz stimmte das nicht, schließlich war nichts für die Ewigkeit, selbst ihr Leben nicht. Es gab keine wahre Unsterblichkeit. Aber, sollte nicht jemand kommen um es zu beenden, so hatte sie doch ein langes, wirklich sehr langes Leben vor sich. Die Logik ihres Denkens ergab keinen Sinn, denn wenn sie soviel Zeit hatte, könnte sie ein wenig davon eindeutig mit ausruhen und entspannen verbringen, schließlich würde sie nichts verpassen. Aber Scarlett war nicht der Typ der sich ein wenig Ruhe gönnte. Im Gegenteil, sie langweilte sich recht schnell, was einer der Gründe war, warum sie von einer Stadt zur nächsten reiste. Erneut holte sie tief Luft, wobei ihr erst jetzt auffiel das ihre Augen, während ihrer recht sinnlosen Gedankengänge, unablässig auf Miliana geruht hatten. Kurz blinzelte sie und wandte den Blick endlich ab. Starren war unhöflich, weswegen Scarlett schließlich aufstand und kurz in die Hände klatschte.
"Ich werd mich mal ein wenig im Zug umsehen und mir etwas zu trinken besorgen. Soll ich euch was mitbringen?", obwohl sie einige Fragen an Remo wie auch an Miliana hatte, wusste die Vampirin das sie im Moment vermutlich kein ordentliches Gespräch zustande bringen würde, da die Beiden zu müde wirkten. Und da sie etwas überdreht war, kam es nicht in Frage das sie im Abteil sitzen bleiben und den Beiden beim schlafen zusehen würde. Sie hätte sich in Osaka ein Buch besorgen sollen.
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Rayen



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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   So 6 Apr - 18:16:30

Als sie Scarletts Stimme vernahm und deren Worte, war sie geneigt die Augen zu öffnen doch diese waren in diesem Moment einfach Bleischwer. So wie der Rest ihres Körpers der in sich zusammengesunken war. Wie konnte es nur sein das Remo erschöpft war und sie aber Scarlett nicht? Das war doch nicht normal! Der Gedanke, das diese blonde Frau definitiv kein Mensch war, verdichtete sich immer mehr. Vielleicht sollte sie Remo einmal danach fragen? Vielleicht wusste dieser ja Bescheid? Mehr als ein Nein konnte er ihr ebenso wenig entgegnen. Oder würde Scarlett ihr auf diese Frage antworten? Sie war an für sich niemand, der Informationen über Dritte einholte, aber diese Frau war ihr einfach nach wie vor suspekt und nachdem diese ihre Aggressionen nicht gänzlich unter Kontrolle hatte, wie sie am eigenen Leib hatte erfahren müssen, wollte sie es dann doch nicht unbedingt ausreizen.
Plötzlich aber legte sich etwas über ihren Körper, das wie ein eiskalter Hauch an einem Wintermorgen war. Beobachtete sie jemand? Doch ja, da war etwas, ganz eindeutig. Bevor sie sich damit aber näher auseinander setzen konnte um dieses Gefühl zu lokalisieren, war es auch schon wieder vorbei. Ihre Müdigkeit, ihr Unterbewusstsein musste ihr eindeutig einen Streich spielen. Sie war wohl noch müder und erschöpfter als sie es von sich selbst gedacht hatte.
"Das ... wäre wirklich nett von dir", antwortete Miliana mit leiser Stimme auf Scarletts Frage, auch wenn sie bezweifelte das sie dann noch wach sein würde bis diese zurück kam. Durst allerdings hatte sie trotzdem und trinken konnte sie immer noch wenn sie wieder wach war. "Und vielleicht auch etwas zu essen?", schob die Brünette hinterher, als ihr Magen diese Frage deutlich unerstützte und sich dabei ein leicht rötlicher Stimme auf die Wangen legte. Dann aber zog sie die Kappe von ihrem Kopf unter welcher es ziemlich warm geworden war, legte diese neben sich und kratzte sich dann kurz am Kopf ehe sie sich durch den Ansatz fuhr, der durch die Kappe ein wenig platt gedruckt wurde, ehe sie die Augen für einen Moment öffnete, mit einem müden Lächeln zu der Blondine blickte. Dass war das mindeste wenn diese sich schon danach erkundigte statt nur an sich selbst zu denken. Zugleich griff sie dann aber in ihre kleine Tasche, nahm ihren Geldbeutel hervor und kramte nach etwas Geld, das sie dieser reichte. "Ich hoffe das reicht. Wenn nicht, würde etwas zu trinken auch ausreichen."
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   So 6 Apr - 19:38:37

Remo schossen so manche Gedanken durch den Kopf, aber er behielt sie auch dort und sprach sie nicht aus. Er konnte zwar ein wahres Ekel sein, aber er wusste auch wann es besser war diese Seite von sich zu verbergen, wenn er denn schon die Kontrolle darüber besaß, was nicht immer der Fall war. Vielleicht war es auch besser das Miliana die letzte Stunde für absoluten Stress und ernorme Hektik empfand. Sie war entweder ziemlich blauäugig und ging mit Scheuklappen durch die Welt oder aber sie gehörte zu jenen ihrer Spezies, die sich darin verstanden unter dem Radar der S. a. D. zu leben. Und diese Fähigkeit sollte sie wenn dann behalten, was allerdings nicht mehr möglich sei würde, wenn sie erfuhr das ihre Flucht gerade eben im Grunde ein Spaziergang gewesen war. Und so befand er es auch für klüger Scarlett nicht daran zu erinnern, dass es für sie alle gesünder wäre, wenn sie sich unter Kontrolle hatte. Denn sollte sie ihre Art von Durst in diesem Zug stillen, waren ihr die Agenten in wenigen Stunden auf den Versen. Allerdings konnte er nicht sagen woran das lag, denn er bezweifelte das sie bereits eine Art von Maschine entwickelt hatten, die es ermöglichte den Blutspender eines Vampirs zu offenbaren. Die Technik war zwar weit ausgereift, aber es gab genug Dinge die absolut unmöglich waren. Aber auf der anderen Seite, wer konnte schon wissen was die Labore der S. a. D. täglich an neuen Errungenschaften ausspuckten.
"Zu einem Red Bull oder so etwas ähnlichem, würde ich nicht nein sagen.", nahm er Scarletts Angebot indirekt, aber dankbar an und brachte sogar ein kurzes Grinsen zu stande. Mehr kam ihm aber nicht über Lippen, auch blieb sein Körper weiterhin regungslos. Nein, er würde in diesem Zug gewiß nicht schlafen, mit dem Kopf war er hellwach, doch sein Körper forderte nun etwas Ruhe, schließlich hatte dieser mehr als normalerweise eingesteckt und die Verletzungen die er davon getragen hatte, waren ebenfalls nicht spurlos an ihm vorrüber gegangen, und doch war er in diesem Zustand jeder Zeit bereit von jetzt auf gleich auf jede aufkommende Bedrohung zu reagieren. Er hatte Jahre gebraucht um diese Methode des Akkuaufladens zu beherrschen, doch all die Nerven die es ihn gekostet hatte, waren nicht umsonst gestorben, da diese Kunst ihm nicht nur einmal das Leben erleichtert, wenn nicht sogar gerettet hatte.
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   Mo 7 Apr - 19:33:02

Scarlett winkte ab, als Miliana ihr etwas Geld hinhielt.
"Heb es dir lieber auf, wer weiß wofür du es noch brauchen wirst.", antwortete die Vampirin und nickte dann als die Bestellungen eingingen.
"Etwas zu trinken für die Dame und ein Red Bull für den Herren. Außerdem ein wenig zu Essen. Kommt sofort.", witzelte sie und grinste vergnügt, ehe sie das Abteil verließ und ihren kleinen Streifzug begann. Ungefähr in der Mitte des Zuges kam sie zum Speisewagen. Dort konnte man sich an einige Tische setzen um dort etwas zu essen, oder aber man besorgte sich etwas bei einem kleinen Laden, der wie ein Kiosk wirkte. Da sie nicht genau wusste was Miliana zu trinken haben wollte, nahm sie eine Flasche Wasser, eine Cola und einen Orangensaft mit. Irgendetwas davon würde sie schon mögen. Für Remo gab es tatsächlich Red Bull. Für sich selbst nahm sie nichts zu trinken mit, dafür schlug sie bei dem Süßkram zu, den es zu kaufen gab. Gummischlangen, Schokoriegel, Kekse. Nachdem sie auch noch ein paar Sandwiches gekauft und alles in irgendwelchen Taschen verstaut hatte, machte sie sich auf den Rückweg, während sie sich eine Gummischlange in den Mund steckte. Als sie zu den Abteilen kam, ging sie zielstrebig zu dem, in dem sich Remo und Miliana befanden. Unvermittelt blieb sie aber vor einer anderen Abteiltür stehen und erstarrte regelrecht. Tief sog sie den Geruch ein, der durch die Spalten der Tür hindurchdrang. Unwillkürlich festigte sich der Griff um die Getränkeflaschen, die sie in der Hand behalten hatte. Deutlich spürte sie, wie sich ihre Eckzähne verlängerten und wusste instinktiev das ihre Augen schwarz geworden waren. Wer sich auch immer in diesem Abteil befand, er blutete und der Geruch drang ihr so stark in die Nase, das sie nichts anderes mehr wahrnahm. Fest schloss Scarlett die Augen und trat etwas näher an die Tür heran. Aus dem Inneren hörte sie jemanden ungehalten Fluchen. Es war keine große Wunde, da der Geruch sonst weitaus intensiever wäre. Aber für Scarlett reichte das schon aus. Zwar benötigte sie kein Blut, da sie noch genügend genährt war, aber der Geruch weckte einfach ihre Instinkte. Eine Reaktion, die Scarlett nur selten unterdrücken konnte. Tief holte sie Luft, die Augen noch immer geschlossen, ehe sie einen Schritt zurück trat und die Augen wieder öffnete. Die Vampirin spürte wie sich ihre Eckzähne wieder auf normale Größe zurück zogen und wusste das ihre Augen das gewohnte Blau angenommen hatten. Sie hatte ein Alter erreicht, in dem sie sich unter Kontrolle hatte. Dennoch war es ein Kampf mit ihrem inneren Tier, das ununterbrochen trinken könnte, wenn sie diesem die Möglichkeit dazu geben würde. Die Anspannung, die von ihr besitz ergriffen hatte, fiel von ihr ab und sie ließ die Schultern kreisen, ehe sie ihren Weg wieder aufnahm und kurz darauf das eigene Abteil betrat. Ohne viel zu sagen, stellte sie die Getränke und das Essen auf einen kleinen Tisch, der unterhalb des Fensters angebracht war, ehe sie sich neben Remo setzte und weiter an ihrer Gummischlange rumkaute.
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   Sa 12 Apr - 12:09:15

Remo hörte wie Scarlett das Abteil verließ und wie bereits kurz darauf Milianas Atmung ruhig und gleichmässig wurde, ein Anzeichen dafür das sie offenbar eingeschlafen war. Ein Umstand um den er sie fast ein wenig beneidete, denn nur wer sorglos war oder großes Vertrauen in seine Begleiter besaß, vermochte es auf einer Flucht zu schlafen. Wobei der Gedanke daran, dass sie ihm und Scarlett vertraute, ein kurzes Lächeln über seine Lippen huschen ließ. Sie schien nicht zu wissen das Scarlett ein Vampir war und er wohl auf der schwarzen List recht weit oben stand, also nicht gerade Gründe die dafür sprachen jemanden blind zu vertrauen. Und doch wäre es schmeichelhaft, wenn dem doch der Fall wäre, war er schließlich tief in seinem Herzen vergraben, ein guter Junge.
Als Scarlett das Abteil wieder betrat, verhielt er sich ruhig. Er war sich zwar ziemlich sicher das sie wusste das er, im Gegensatz zu Miiana, nicht schlief, aber das sie ihm diese Zeit gab um wieder zu Kräfte zu kommen, rechnete er ihr hoch an. Denn man musste kein Genie sein, um sich ausrechnen zu können, dass wohl noch die ein oder andere unausgesprochene Frage im Raum stand. Doch darüber wollte er sich jetzt nicht den Kopf zerbrechen und so zwang er seine Gedanken zumindest für wenige Minuten dazu still zu stehen.
Er konnte im nachhinein nicht mehr sagen wie lang er so dagelegen war, aber als er Kopf und Kreislauf wieder in Wallung brachte, fühlte er sich fast schon ausgeruht.
"Gummibärchen? Du? Ist das dein Ernst?", fragte er grinsend, aber leise, damit Miliana nicht früher als unbedingt nötig aufwachte, dabei streckte er sich, bevor er sich zurück in den Sitz lümmelte. "Hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht."
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   Sa 12 Apr - 13:01:21

Sie warf nur einen flüchtigen Blick zur Seite, als Remo begann sich zu bewegen. Das war dann wohl das Zeichen, das er wieder ansprechbar war. Als Scarlett dann seine überraschten Worte hörte, grinste sie amüsiert und wandte ihm nun gänzlich den Kopf zu, um ihn besser ansehen zu können. Erstaunlich das jemand um einiger erholter aussehen konnte, ohne richtig geschlafen zu haben.
"Tja, wie man sieht bin ich ein tiefes, schwarzes Loch, dessen Lichtschalter erst noch gefunden werden muss.", witzelte sie mit leiser Stimme, da auch sie nicht riskieren wollte Miliana zu wecken. Wobei es ihr genau genommen egal sein könnte. Aber man wusste nie wie manche reagierten, wenn sie ungewollt geweckt wurden und auf unnötiges gezicke konnte Scarlett verzichten.
"Aber im ernst, ich nehme auch normale Dinge zu mir und ganz ehrlich, diese Gummiviecher mit den Schaumgummibäuchen sind der Hammer. Nicht so langweilig wie normale Gummibärchen, erfüllen aber dennoch den selben Zweck.", mit diesen Worten nahm sie eine weitere der Gummischlangen, ehe sie die Tüte auf den kleinen Tisch legte.
"Kannst dich gern bedienen wenn du möchtest.", ungewöhnlich zwar, denn Scarlett war nicht der Typ, der sein Eigentum gerne teilte, aber hier ging es nur um Gummibärchen, nichts was übertriebenen Getue rechtfertigen würde. Während sie sich das Gummiding in den Mund steckte und begann darauf herum zu kaufen, blieb zwar das Lächeln auf ihren Lippen erhalten, ihre Augen jedoch musterten Remo ernst. Sie warf einen kurzen Blick auf Miliana, ehe sie wieder zu dem jungen Mann sah.
"Wie kommt es das mein Gefühl mir sagt das wir am Ende dieser netten Zugreise nicht getrennte Wege gehen werden? Was für eine Tür habe ich genau aufgestoßen, als ich dir geholfen habe? In was ziehst du mich da gerade mit hinein Remo?", es war ein schuss ins Blaue und es könnte gut sein, das Remo jeden Moment einen Lachanfall bekommen und sie für paranoid und verrückt erklärte, doch das war es der Vampirin wert. Sie wusste nicht genau warum, aber der Gedanke, das sie sich wieder allein auf den Weg machen würde, sobald der Zug sein Ziel erreicht hatte, wurde blockiert und mit dem Gefühl begleitet, das es anders kommen würde.
"Ich rate hier nicht einfach so darauf los, sondern gehe nur dem nach, was ich bisher mitbekommen habe. Und das ist recht interessant. Nicht, das die S.a.D. dich angegriffen hat, das ist gar nicht der Punkt, der mich schon die ganze Zeit so irritiert, sondern viel mehr das du diese Romanoff zu kennen scheinst. Und auch sonst macht es den Eindruck das du recht viel über diese Organisation weißt oder sie zumindest ziemlich gut einschätzen kannst. Das alles lässt mich doch Fragen was genau hier vor sich geht.", ihre blauen Augen waren fest auf Remo gerichtet, während sie weiterhin auf ihrer Schlange herum kaute, als würden sie über etwas Oberflächliches wie das Wetter oder die letzten Lottozahlen reden.
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   Sa 12 Apr - 14:35:29

Remo grinste auf ihre ersten Worte hin nur, denn weder hatte er einen solchen Spruch von wegen Lichtschalter schon einmal gehört, noch war er einem Vampir über den Weg gelaufen der einen Faibel für Gummibärchen hatte. Für nicht langweilige Gummibärchen, korregierte er sich selbst in Gedanken und musste daraufhin noch stärker Grinsen. Doch dieses verschwand langsam von seinen Lippen, als Scarlett weitersprach und das Gespräch von Locker zu Ernst wechselte.
Schwer ausatment, antwortete er ihr nicht sofort, konnte er das auch gar nicht, weil er nicht so recht wusste wie er das anstellen sollte. Diese Fragen bohrten in sein Privatleben und ob oder in wie fern er dieses dalegen wollte, war er sich nicht wirklich sicher. Eine Information zur falschen Zeit, am falschen Ort, der falschen Person gegeben und sein Leben war verwirkt. Und er hing doch sehr an seinem Leben. Und so beugte er sich vor, ergriff das Red Bull und setzte sich dann so verdreht auf den Sitzplatz hin, dass er Scarlett ansehen konnte, ohne seine bequeme Haltung des Ausruhens aufzugeben.
"Ich glaub jetzt mal nicht das du dich unsterblich in mich verknallt hast und du deshalb das Gefühl hast, das sich unsere Wege nicht mehr trennen.", versuchte er es mit einem miesen Witz, um sich selbst ein wenig aufzulockern. "Aber nein, ich hab dich in nichts mit reingezogen, bis auf die Tatsache das du spätestens jetzt bei der S. a. D. auf einer Liste stehst. Nicht unbedingt eine Ehre, aber auch nicht dein Todesurteil, wenn du dich darin verstehst, dich bedeckt zu halten. Wenn dieser Zug also in Hiroshima einfährt, werde ich meiner Wege gehen und es wird dir offen stehen ob du mit mir kommst oder wieder zurück kehrst zu deinem eigenem Pfad."
Vorsichtig und versucht leise, öffnete er die Dose und nahm ein paar große Schlucke, bevor er die Dose für einen Moment in seinen Händen drehte, während er nach passenden Worten suchte.
"Aber wie ich in der Bar schon erwähnte, ich kann dir ein Angebot machen, was dein Leben wohl auf den Kopf stellt und es auch verdammt oft in Gefahr bringt. Was auch gleichzeitig der Grund dafür ist, warum ich quasi mit der S. a. D. per DU bin. Wobei, ich kannte die gute Romanoff bis heute nicht persönlich. Hab viel gehört und gelesen über sie und ihresgleichen, aber zu meinem Glück wurde sie nie auf mich angesetzt. Scheinbar bin ich auf der böse Bubenliste der Agentur nach oben gestiegen, was so gesehen ziemlich schlecht ist, weil es mein Unterfangen nur erschwären wird. Dabei will ich eigentlich nur nach Hause."
Bewusst sagte er nicht mehr dazu, denn wenn Scarlett seine letzten Worte verstand, war sie eine von den wenigen die noch an die alten Geschichten glaubte. Und nur dann, hätte sie zumindest ein Stück seines Vertrauens verdient und er würde ihr Verlangen nach mehr Wissen befriedigen. Doch wenn dies nicht der Fall sein würde, wäre es für sie besser wenn sie nicht unnötig mehr erfuhr, als gut für sie war. Denn wenn man etwas nicht wusste, konnte man auch nichts verraten. Und er hatte bereits zu viel riskiert, als das er nun leichtsinnig werden durfte.
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   So 13 Apr - 10:25:59

Als Remo anfing zu sprechen und diesen wirklich miesen Witz brachte, lag Scarlett der ein oder andere bissige Kommentar schon auf den Lippen. Aber all das wurde so abrupt weg gewischt als sie seinen letzten Satz hörte, das sie sich selbst nicht sicher war ob es diese Gedanken überhaupt in ihrem Kopf gegeben hatte.
"Nach Hause?", wiederholte sie den letzten Teil seines Satzes und obwohl es wie eine Frage klang, war es keine. Es dauerte einige Sekunden, bis sie ihre Fassung wieder gefunden hatte und den fast schon entsetzen Blick von Remo abwenden konnte. Nur weil er von einem "nach Hause" sprach, musste das noch lange nicht heißen das er auch genau das "nach Hause meinte. Vielleicht hatte er ja einfach irgendwo ein nettes kleines Häuschen stehen, zu dem er unbedingt zurück kehren wollte. Wie gern würde Scarlett das glauben, aber sie wusste das er nicht diese Art von Zuhause meinte. Sie ließ sich in den Sitz zurück fallen und fuhr sich kurz durch die langen Haare, ehe sie tief durchatmete. Die Bedeutung seiner Worte drangen nur langsam zu ihr durch und als sie einige Sekunden darüber nachgedacht hatte, richtete sie ihre blauen Augen wieder auf den jungen Mann.
"Glaubst du denn das es das für jemanden wie uns gibt?", fragte sie vorsichtig nach, denn wenn er wirklich an etwas anderes dachte, als dieses alte Gerücht, das schon seit Jahrzenten durch die Welt gestreut wurde, wollte sie nichts falsches sagen.
"Ich kenne niemanden der es je nach Hause geschafft hat.", sie blieb noch immer wage und ungenau. Aber wenn ihr Gefühl sie erneut nicht trügte, dann war Remo auf einem Selbstmordtripp. Selbst wenn es diesen Ort geben sollte, woran Scarlett begonnen hatte zu zweifeln, gab es keine wirklichen Hinweise wo man suchen sollte oder wie man dorthin gelang. Entweder er hatte andere Informationen oder er war so verzweifelt, das er nach jedem Strohhalm griff, um zumindest die Hoffnung auf ein ruhiges Leben in Frieden zu erhalten.
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   So 13 Apr - 13:43:41

Remo ließ die Blondine keine Sekunde lang aus den Augen, dabei hatte sein Blick nichts starrendes an sich, es lag statt dessen Neugierde und Vorsicht darin. Bis heute hatte er zwar noch nie etwas von seiner eigenen Spezies zu befürchten gehabt, aber Hohn und Spott waren ihm nicht fremd, denn in diesen Zeiten glaubte niemand mehr an die alten Geschichten, die einst von wahren Begebenheiten berichteten, doch jetzt galten sie als Mythen und Legenden. Märchen die man besser vergaß, um jegliche aufkommende Hoffnung im Keim zu ersticken. Schließlich hatte Scarlett recht, niemand konnte sich mehr daran erinnern das es jemals jemanden gelungen war nach Hause zurück zu kehren. Was nicht nur daran lag das niemand mehr lebte der sich an den Weg erinnerte, sondern auch daran das die S. a. D. dafür sorgte, das dem so war und sich auch nicht ändern würde.
"Ob ich daran glaube?", wiederholte er ihre Frage und schürzte kurz die Lippen. "Aus vollem Herzen, denn ich habe Heimweh und dieses wollte sich nirgendwo auf dieser Welt einstellen. Selbst nicht an jenem Ort, wo ich geboren wurde."
Es kostete ihn viel Selbstbeherrschung seine Gefühle, die durch Erinnernungen in wanken gerieten, zu verbergen. Was seine Vergangenheit betraf, so ging diese nur ihn selbst etwas an. Sie war nicht sonderlich rosig und hätte wohl auch so manchen Mann in die Knie gezwungen, doch er selbst hatte als Kind gelernt sich anzupassen und aus allem einen Vorteil zu gewinnen, selbst wenn die S. a. D. selbst ihre kalte Hand um einen legte.
"Aber du hast recht, es gibt niemanden der in der jüngsten Vergangenheit nach Hause zurückkehrte und niemand erinnert sich an den Weg. Und jene, die diesen Weg einst blind beschritten, sind entweder gestorben oder haben den Glauben an die Heimat verloren, woraufhin die Karte in ihrem Gedächtnis buchstäblich verschwand.", sprach er ruhig weiter und ließ eine kurze Pause aufkommen, in der er einen weiteren Schluck aus der Dose nahm. "Doch ich habe vor unser aller Schicksal zu verändern. Ich werde den Weg finden... oder bei dem Versuch dabei drauf gehen."
Wahrlich, seine Zukunft war ungewiss. Doch immerhin hatte er einen Plan und das Wissen darüber, wo er Hinweise finden konnte, die ihm den Weg nach Hause aufzeigen würden. Aber allein wäre er nicht in der Lage es zu schaffen, aber selbt diese Gewissheit würde ihn nicht davon abhalten es zumindest zu versuchen. In dieser von Menschen beherrschten Welt war sein Leben eh nichts wert.
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   So 13 Apr - 21:16:50

Bei Remos Worten fühlte Scarlett sich in die Vergangenheit zurück versetzt, denn ähnliches hatte sie schon einmal gehört. Allerdings war das eine Ewigkeit her und es war auch das Letzte, was sie damals von ihm gehört hatte. Tief holte sie Luft und fuhr sich durch die Haare, um die Bilder der Vergangenheit zu verscheuchen.
"Versteh diese Frage bitte nicht falsch, aber was macht dich so sicher das du nicht auch irgendwann, während du diesen Weg gehst, den Glauben daran verlierst und genau so scheiterst wie so viele vor dir?", sie wollte damit nicht andeuten das sie es Remo nicht zutraute. Dieses Urteil würde sie sich nicht erlauben, da sie ihn dazu zu wenig kannte. Dennoch fragte sie sich was ihm die Sicherheit gab das er den Weg finden würde? Denn das er sich dessen sicher war, konnte man in seinen Augen deutlich erkennen. Noch ehe Remo ihre Frage beantworten konnte, fügte sie erst jetzt die Bedeutung seiner vorherigen Worte zu dem jetzigen Gespräch hinzu.
"Moment, das ist das Angebot, das du mir machen willst? Du willst mir anbieten mit dir zu kommen?", das er es als Angebot betitelte, war irgendwie amüsant, denn wenn sie ehrlich war, wusste sie nicht ob sie sich auf so etwas überhaupt einlassen wollte. Es würde ihr schließlich nichts bringen. Außer natürlich ein Leben in Frieden, sollten diese Märchen tatsächlich stimmen und sie den Weg sogar finden. Dennoch blieb die Frage ob dieses Zuhause auch für jemanden wie sie geeignet war. Fakt war nämlich, das sie ein bestimmtes Nahrungsmittel brauchte und ob sie es dort bekommen würde, wusste sie nicht. Ganz zu schweigen davon, das sie nicht wusste ob sie diesem Hirngespinst überhaupt hinterher rennen wollte. Auf der anderen Seite war es doch recht merkwürdig das die Organisation so hinterher war, um Ihresgleichen daran zu hindern diesen Weg zu gehen. Doch reichte das schon als Beweis aus? Eher nicht. Ihr Blick glitt zu Miliana und kurz fragte Scarlett sich ob Remo auch ihr dieses Angebot machen würde. Fraglich in wie fern sie überhaupt eine Hilfe darstellen würde. Eins nach dem anderen, ermahnte sich die Vampirin und blickte wieder zu Remo.
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   Fr 18 Apr - 15:09:52

Remo nickte langsam und zuckte gleichzeitig mit den Schultern. Ja, er unterbreitete ihr gerade das Angebot mit ihm zu kommen, aber nicht aus reinster Nächstenliebe, denn wenn dem der Fall wäre, dann hätte er es Miliana auch gemacht. Aber diese schlief und er achtete darauf das sie nicht erwachte und mehr hören würde, als für sie alle gut war. Nein, zu viel hatte er bereits aufs Spiel gesetzt und noch weit aus mehr würde folgen. Risiken durfte er nicht mehr eingehen, hatte er aus seinen Fehlern gelernt und weitere schmerzhafte Fehler, wo nicht selten sein Blut geflossen war, wollte er nicht eingehen. Er hatte buchstäblich die Schnauze voll, es war an der Zeit das die S. a. D. einen Dämpfer bekam und dafür wollte er höchst persönlich sorgen, mit etwas Hilfe natürlich.
"Richtig, ich wollte dir anbieten mit mir nach hause zu kommen. Wobei ich nicht behaupten werde das der Weg einfach werden wird. Es wird wohl eher genau das Gegenteil auf diesem Weg auf uns warten. Aber wenn dem nicht so wäre, würden sich die unseren nicht von der S. a. D. abschlachten lassen, sondern zu Hunderten nach Hause pilgern.", antwortete er ihr schließlich und wand nun den Blick von ihr ab. Nicht unbedingt weil er nun dabei war mehr zu verschweigen, als zu offenbaren, sondern weil er nicht riskieren wollte, das Scarlett in seinen Augen etwas sah, dass nur ihn etwas anging.
"Meinen Glauben an unsere Heimat werde ich niemals verlieren, denn ich weis das sie existierte und ich weis auch wie ich an die Wegbeschreibung herankomme, die seit Jahrzehnten als verschollen gilt. Und daher gibt es nur eine Möglichkeit wie ich scheitern kann und das ist der Moment wo mein Leben ein Ende findet und nicht anders. Darauf könnte ich dir Brief und Siegel geben."
Für einen kurzen Augenblick verkrampfte sich nicht nur seine Hand um die Dose, sondern auch sein Herz in seiner Brust setzte schmerzlich aus, denn der Preis den er für sein Wissen bezahlt hatte und immer noch bezahlte, war sehr hoch und schmerzhaft. Er musste von dieser Welt verschwinden, egal wie, hauptsache weit weg von der sogenannten Krone der Schöpfung.
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   Sa 19 Apr - 9:18:06

Scarlett wusste nicht so recht warum, aber je öfter Remo von ´Unserer Heimat´ sprach, desto mehr wiederstrebte es ihr. In ihren Kreisen war diese Legende natürlich auch bekannt, keine Frage, aber niemand hatte sich groß dafür interessiert, da es zuviele Dinge gab, die ungewiss waren. Und niemand, der bei klarem Verstand war, machte sich auf die Suche nach einem Heim, das sich am Ende, sollte es denn überhaupt existieren, als unzureichend für die eigenen Bedürfnisse heraus stellte. Oder, was ebenfalls passieren könnte, das jemand wie sie dort unerwünscht war. Tief holte Scarlett Luft, während ihr Blick zum Fenster wanderte. Nein, das Risiko war zu groß. Jedes Risiko war dafür zu groß.
"Ich komme mit.", hörte sie sich statt dessen sagen und musste ihre eigene Überraschung verbergen. Schien wohl als hätten ihre Instinkte eine andere Meinung als ihr Kopf. Interessant.
"Ich bin zwar immer noch der Meinung das es verrückt ist und kann deinen Glauben an diese ganze Sache nicht teilen, aber du bist dir deiner Sache ziemlich sicher.", worauf zur Hölle ließ sie sich da gerade ein? Sie hatte gerade ihre Zustimmung gegeben das man ihr eine Zielscheibe für die S.a.D. auf den Rücken malte. Wobei, eigentlich hatte sie die ja schon längst, spätestens nach ihrem kleinen Auftritt auf dem Feld, als sie Remo geholfen hatte. Erst jetzt wurde ihr bewusst warum sie sich gegen den Kopf und für diese Reise entschieden hatte. Auch wenn es für Remo vermutlich so aussehen würde, als würde sie die Gelegenheit nutzen nach Hause zu kommen, so war es doch eher die Aussicht auf Abwechslung, die sie antrieb. Ein langes Leben hatte nicht nur Vorteile, sondern auch so einige Nachteile und ein sehr großer war der, das man ab einem bestimmten Punkt schon so gut wie alles gesehen und erlebt hatte. Irgendwann begann das Leben wie eine Wiederholung zu wirken oder als wäre man in einem ewigen Déjà-vu gefangen. Kein Wunder das so viele ihrer Art irgendwann den Verstand verloren. Mit dieser Reise hatte sie die Chance aus diesem Kreis auszubrechen und wieder etwas zu erleben. Vielleicht würde sie ja sogar Dinge sehen, die sie vorher noch nie gesehen hatte. Unwahrscheinlich, aber wenn Remo an etwas Glauben konnte, dann würde sie das ja auch schaffen. Und sollten, sie egal wie unwahrscheinlich es sein mochte, den Weg zu ihrem Zuhause finden, dann wäre das toll. Und wenn nicht, dann hätte sie zumindest noch etwas erlebt. Außerdem, die aussieht mal wieder kämpfen zu können, vielleicht sogar den ein oder anderen töten zu dürfen, war zu verlockend um sein Angebot nicht anzunehmen. Ihre blauen Augen richteten sich wieder auf Remo und sie verengten sich dabei leicht.
"Ich wüsste trotzdem gern warum du ausgerechnet mich fragst. Sicher nicht weil du meine Gesellschaft so angenehm findest, das du mich unbedingt auf dieser Reise dabei haben wolltest. Also, was steckt dahinter?", das es wirklich nur die Tatsache war, das er nicht allein auf diese Reise gehen wollte, bezweifelte Scarlett. Wenn sie sich länger kennen würden, dann wäre das etwas anderes, aber sie kannten sich gerade mal wenige Stunden. Ganz davon zu schweigen das sie ein Vampir war, was Remo wusste, und was für gewöhnlich dazu führte das sich jeder so weit wie möglich von ihr entfernte. Immer diese lästigen Vorurteile.
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BeitragThema: Re: Die Suche nach dem Tor der Welten   Heute um 16:06:05

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